Das Konzept von PFLEGE daHEIM im Kreis Aurich

Unternehmensleitbild

PFLEGE daHEIM leistet ambulante, pflegerische Dienste mit Menschen für Menschen.

Der Pflegedienst wird als privates Einzelunternehmen geführt. Die Mitarbeiterinnen des Pflegedienstes helfen kranken und pflegebedürftigen Menschen, weiterhin in ihrer vertrauten Umgebung leben zu können und unterstützen damit Eigenständigkeit und Wohlbefinden. Krankenhausaufenthalte können durch ambulante Pflegedienste verkürzt oder vermieden werden; pflegende Angehörige werden entlastet. Der Pflegedienst leistet eine ganzheitliche Pflege unter Berücksichtigung der individuellen Situation der Pflegebedürftigen und ihrer Angehörigen. Die Pflege erfolgt nach einheitlichen Pflegestandards, die der Pflegedienst für die häusliche Pflege entwickelt hat. Eine lückenlose Versorgung am Wochenende, an Feiertagen und bei Bedarf auch in der Nacht wird garantiert.

Das privatgewerbliche Unternehmen hat zum Ziel, Leistungen der ambulanten Pflege wirtschaftlich zu erbringen und damit krisensichere Arbeitsplätze zu schaffen.

Menschenbild

Unterschiedliche Lebenswege führen bei relativ identischen Grundbedürfnissen zu verschiedenen individuellen Bedürfnissen. Pflegekräfte bedürfen der Kompetenz, die Ressourcen, Fähigkeiten, Probleme und Bedürfnisse der zu pflegenden Person zu erkennen.

Aus dem christlich-humanistischen Menschenbild ergibt sich ein ganzheitliches Pflegeverständnis: Der Mensch ist eine unteilbare Ganzheit aus Körper, Seele und Geist. Die Würde und der Wert eines Menschen sind unantastbare Güter. Jeder Mensch hat das Recht, in Würde zu leben und zu sterben. Pflege wird dabei als verantwortungsbewusstes und kompetentes Handeln verstanden.

Pflegeleitbild

Häusliche Pflege ist eine sehr sensible und höchst persönliche Dienstleistung von Mensch zu Mensch und erfordert hohe Zuverlässigkeit und viel Verantwortungsbewusstsein im Pflegeunternehmen. Menschlichkeit, Wertschätzung, Würde und Beziehungsqualität haben an dieser Stelle oberste Priorität. Die Pflegeperson ist Gast in der Wohnung des zu Pflegenden; sie hat sich im Besonderen auf das häusliche und soziale Umfeld des Patienten einzustellen. Respekt und Toleranz gegenüber dem Patienten und seinen Angehörigen sind Grundvoraussetzung für eine patientenorientierte Pflege. Eine täglich wieder neue Einstellung auf den Patienten – auf sein Krankheitsbild – ist von großer Wichtigkeit.

Pflegemodell

Als Strukturierungshilfe dient das Pflegemodell der Wissenschaftlerin Monika Krohwinkel: Das Konzept basiert auf der Überzeugung, dass der Mensch eigenverantwortlich und selbstbestimmt an seiner Lebensgestaltung tätig werden kann. Nicht die Versorgung des Menschen steht im Vordergrund, sondern die Unterstützung des zu Pflegenden bei seiner Aufgabe, sein Leben zu gestalten und zu leben. Dieser Anschauung liegt zugrunde, dass der Mensch die Fähigkeit besitzt, die Aktivitäten und existentiellen Erfahrungen des Lebens AEDL's selbst realisieren zu können. Diese Hilfestellung erhält der zu Pflegende durch die Pflegekräfte, indem diese

  • für den Pflegebedürftigen handeln

  • den Pflegebedürftigen führen und leiten

  • für eine Umgebung sorgen, die einer positiven Entwicklung förderlich ist

  • den Pflegebedürftigen und/oder seine persönliche Bezugsperson anleiten, beraten, unterrichten und fördern

  • Ziel der Pflege ist das Erhalten, Fördern bzw. Wiedererlangen von Unabhängigkeit und Wohlbefinden der pflegebedürftigen Person in seinen Aktivitäten des Lebens und seinem Umgang mit existentiellen Erfahrungen des Lebens.

Pflegesystem

In der ambulanten Krankenpflege wird der Patient in seiner häuslichen Umgebung betreut: Gemeinsam mit dem Pflegebedürftigen und seinen Angehörigen wird der Pflegeablauf geplant. Für jede Pflegemaßnahme gilt, dass der Patient verständlich informiert wird, Gewohnheiten und Vorlieben des zu Pflegenden berücksichtigt und - wenn möglich - in die Pflegeplanung mit aufgenommen werden. Aus pflegerischer Sicht notwendige Veränderungen im Tagesablauf des Patienten, an seinen Gewohnheiten, an seinen Pflegevorstellungen dürfen niemals abrupt vorgenommen werden, sondern sollten behutsam und überzeugend mit dem Patienten besprochen und erst dann allmählich umgesetzt werden.

Die Arbeit in der Pflege soll reflektieren, dass die Wahrung der Individualität und der Intimität des Patienten bei der Pflege vor der Routine rangiert.

Pflegeprozess

Gesetzgeber und Rechtsprechung fordern auf Grundlage des § 80 SGB XI eine konsequente Qualitätssicherung; als Qualitätssicherungsinstrument wird die Umsetzung des Pflegeprozesses als Einheit aus geplanter, durchgeführter, dokumentierter und evaluierter Pflege - professionelle Pflege - genannt.

Der Pflegeprozess ist ein dynamischer Verlauf zwischen Gesundheit und Krankheit und bildet die Grundlage für eine individuelle Pflege. Er bezieht sich dabei auch auf die gesunden Kräfte des Menschen (Ressourcen). So ist der zu Pflegende nicht ausschließlich Leidender sondern auch ein Mensch mit gesunden Anteilen. Pflegekräfte bedürfen der Kompetenz, diese Ressourcen, Fähigkeiten, Probleme und Bedürfnisse der zu pflegenden Person zu erkennen, in den Pflegeprozess zu integrieren und durch Dokumentation sichtbar für alle an der Pflege Beteiligten zu machen.

Dem Pflegebedürftigen soll Kontinuität in der Beziehung zu seinen Pflegepersonen und in den pflegerischen und fördernden Maßnahmen zukommen und dem zu Pflegenden ein Sicherheitsgefühl vermitteln. Art und Umfang der Pflege erreichen somit eine höhere Qualität.

Qualitätsmanagement

Angestrebte Qualität ist untrennbar von Qualifizierung und diese meint die Steigerung von fachlicher und sozialer Kompetenz! Demografische Wandlungen der letzten Jahrzehnte nehmen Einfluss auf die Struktur des Gesundheitswesens in Deutschland: Jeder im Gesundheitswesen tätige Betrieb muss wirtschaftlich arbeiten - unabhängig von der Trägerschaft. Derjenige, der die Leistung dieses Betriebes in Anspruch nimmt, ist damit nicht nur Patient/Pflegebedürftiger/Kranker – er ist zum Kunden geworden. An den Kosten für die Wiedererlangung seiner Gesundheit/Pflege ist er im zunehmenden Maße beteiligt und natürlich resultiert auch daraus ein Qualitätsanspruch. Der Patient sieht sein bezahltes Recht auf Leistung, bei Unzufriedenheit wechselt er den Anbieter.


Der Bereich Kranken- und Altenpflege stellt ein Berufsfeld dar, in welchem ständiges Lernen, sowohl auf der fachlichen als auch auf der persönlichen Ebene notwendig ist, um eine qualifizierte und individuelle Pflege gewährleisten zu können. Die Einführung, Aufrechterhaltung und fortlaufende Verbesserung eines Qualitätsmanagementsystems ist von wesentlicher Bedeutung für den Erfolg des ambulanten Pflegedienstes. Qualitätsmanagement bedeutet, Qualitätsanforderungen, die in Gesetzen und Verordnungen festgelegt sind, durch betriebsinterne Maßnahmen umzusetzen und eigene Vorstellungen hinsichtlich der Dienstleistungsqualität zu entwickeln.

Qualitätssicherung in der Pflege ist zu einem feststehenden Begriff geworden. Was verbirgt sich dahinter? Ganz pragmatisch heißt das für die Pflegeperson, fach- und sachgerecht zum Wohle des Patienten zu agieren, durch Kompetenz in Planung und Durchführung und Evaluation der Pflege eine konstante Pflegequalität zu garantieren. Unser Ziel wird immer die Patientenzufriedenheit, sein Wohlbefinden sein.

Die Entwicklung eines Qualitätshandbuches als das zentrale Dokument und Instrument des Qualitätsmanagements wird angestrebt.

Innerbetriebliche Kommunikation

Die Zufriedenheit der Mitarbeiter ist ein wichtiger Faktor beim Herstellen und Sichern der Patientenzufriedenheit. Für die Mitarbeiter ist ein Umfeld zu schaffen, welches durch einen partnerschaftlichen Umgang miteinander geprägt wird.

Regelmäßige Gespräche und Vertrauen zwischen Pflegedienstleitung und Mitarbeitern schaffen gemeinsamen Erfolg und damit Stabilität im Unternehmen. Teamgespräche führen zu einem guten menschlichen Miteinander; der Gruppenzusammenhalt wird gestärkt und die pflegerische Zusammenarbeit optimiert. Leistungsbereitschaft und Arbeitszufriedenheit setzen voraus, dass die Entscheidungsprozesse der Leitung transparent sind.

Durch klare Strukturen und transparente Abläufe für alle kann schnell und sicher agiert werden. Dies wird durch kurze Kommunikationswege erreicht.

Kooperation mit anderen Diensten

Eine enge und vertrauensvolle Zusammenarbeit mit behandelnden Ärzten und anderen an der Pflege beteiligten Personen wird angestrebt. Im Interesse des zu Pflegenden stimmt sich der Pflegedienst mit den verschiedenen Gesundheits- und psychosozialen Diensten ab. Auf Wunsch des zu Pflegenden oder seiner Angehörigen wird der Kontakt zu einem Seelsorger, Pfarrer, Sozialarbeiter oder Mitarbeitern der örtlichen Hospizgruppe hergestellt.

Mitarbeiter

Jede Mitarbeiterin ist zusätzlich geschult in der Pflege von Patienten mit chronischen Wunden - Fachkraft für Wundversorgung - und bringt sich somit in ein kompetentes Team für den Schwerpunkt modernes Wundmanagement ein.

Einen weiteren Schwerpunkt sieht der Pflegedienst in der Pflege und Betreuung von Schwerstkranken und deren Angehörigen. Als besonderen Service wird ein regelmäßiges Treffen für pflegende Angehörige angeboten. In entspannter Atmosphäre kann hier ein Erfahrungsaustausch stattfinden, Hilfe bei der Bewältigung des Alltags erfahren werden.

Pflege daHeim Kathrin Rulfs Ihlow Mitarbeiter